Aber der Lehrer hat sehr hohe Ansprüche und man muss auf alles gefasst sein.mit der Erklärung "nachts" würde er sich nicht zufrieden geben, nein, er möchte dazu eine Erklärung. Viel Wissen müssen die Kinder sich selbst erarbeiten, weil es sehr viel Stundenausfall gibt.
Das habe ich erwartet, im Grunde war meine Antwort "Nachts" auch mit Absicht so nackt und unvollständig aber dennoch korrekt formuliert.
Ich bleibe dabei- Der Mann hat den falschen Beruf!
Doch nun zu den beiden Fragen:
1. Amphibien fänkt man am Besten in der Nacht, weil dann die meisten Arten dann aktiv sind und Ihre Tagesverstecke verlassen haben, da Ihre Augen wie ein Restlichtverstärker funktionieren, kann man die Tiere durch ein Blenden mit der Taschenlampe zum kurtzzeitigen Erstarren bringen und auf diese Weise recht einfach keschern.
2. Der Laubfrosch ist der einzige einheimische Vertreter der Baumsteigergruppe.
Diese Froschgruppe hat durch Anpassung diese Niesche erschlossen.
Die Anpassung beinhaltet im Hyla aborea Falle dass nur die Körperunterseite wasserdurchlässig ist. Diese ist im Uebrigen auch Warzig = Oberflächenvergrösserung.
Darum verbringen die Tiere auch so eng an ein Blatt geschmiegt den Tag.
Gegen Ueberhitzung wirde ab und an der RĂĽcken "eingekremt".
So ich denke das dĂĽrfte dem guten Manne reichen.
Doch vergesst nicht die Entwicklungsstadien zu lernen!
Das Schlüsselwort Metamorphose sollte man Amphibien gerecht beschreiben können ( Anuren: Darmverkürzung (Pflanzenfresser wird Insektenfresser) und Kiemen werden zu Lungen)
Artenanzahl und Namen
Bioindikator- Wasser+ Landlebensraum = reagiert empfindlich auf Umwelteinflüsse in beiden Lebensräumen.
Fortpflanzungsstrategie - viele Eier -keine Brutpflege -Ausnahme Alytes
Ich denke wenn Dein Sohn das ungefähr kennt kann nichts passieren.
Gruss Alex