Die unterschiedliche Grösse liegt in dem Fall mit ziemlicher Sicherheit am Nahrungsangebot. Gut genährte Kaulquappen wachsen schneller und werden auch grösser. Weniger gut genährte kommen dann kleiner zur Umwandlung. Eine grosse Quappendichte kann auch zu weniger starkem Wachstum führen (Crowding Effekt), dann haben aber die Kaulquappen eine dreieckige Form, wobei der Kopf die breiteste Stelle ist. So sehen deine Kaulquappen aber nicht aus.
Ich würde mir nicht zu grosse Sorgen machen. Allenfalls kannst du auch etwas Algen zügeln oder die Quappen mit Tomatenscheiben, wässrigen Früchten oder Futterflocken für Zierfische zufüttern.
Unterschiedliche Färbungen habe ich auch schon beobachtet, allerdings auch im gleichen Teich und in sehr jungem Stadium. Daher vermute ich eher weniger eine Anpassung an die Umwelt, ausschliessen kann ich es jedoch nicht. Es könnten auch erblich bedingte Faktoren sein oder unterschiedliche Nahrungsaufnahme durch verschiedene Fressverhalten. Was es genau ist, weiss ich leider auch nicht.
Libellenlarven können zwar schon einige Kaulquappen fressen, aber bisher sind noch immer einige Wasserfrösche durchgekommen. Bei Molchen sieht es anders aus. Hier hatte ich auch bei hohen Molchdichten Totalausfälle vor allem bei den Grasfroschlarven beobachtet. Binnen weniger Wochen waren alle weg. Bei Wasserfröschen ist die Gefahr geringer, da zu deren Fortpflanzungszeit viele Molche den Teich bereits wieder verlassen haben. Wenn du aber mehrere Teiche hast, würde ich versuchen, den kleinsten Teich feindarm zu halten und ihn dafür alle 1-2 Jahre im Spätsommer für ein paar Tage austrocknen lassen. Das mache ich auch regelmässig, ich lasse die Libellenlarven dann aber nicht austrocknen, sondern siedle sie in den grossen Teich um
Sabine hat geschrieben:Ich hoffe nicht, daß ich mit den vielen dummen Fragen allmählich nerve.
Dafür ist das Forum ja da.