Fortpflanzung der Amphibien - Überblick

Die Fortpflanzung der Amphibien ist ans Wasser gebunden. Die gesamte Entwicklungsphase vom Ablegen des Eis bis zur Umwandlung zum Frosch spielt sich im Wasser ab. Ausnahmen bilden die Geburtshelferkröten und der Alpensalamander. Das Männchen der Geburtshelferkröte trägt die Eischnüre bis zum Schlüpfen der Larven um die Hinterbeine. Wenn diese schlüpfen, sucht es eine Wasserstelle auf und gibt die Larven an das Wasser ab.
Die Entwicklung der Froschlurche ist gewissermassen der Zeitraffer der Entwicklung, die die Tiere vor Millionen von Jahren durchgemacht haben: Den Schritt vom Wasser ans Land.

Wasserfrosch-Paar beim Laichen

Paarung

Das Männchen, bei den Froschlurchen auf dem Rücken des Weibchens getragen, besamt während des Ablaichens den Laich des Weibchens. Dieses legt oft mehrere Tausend Eier, um dem grossen Feinddruck zu begegnen.

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Entwicklung der Eier der Amphibien

Entwicklung im Ei

Nach dem Ablaichen beginnt die Zellteilung, die den Keimling in mehrere Tausend Zellen teilt. Diese diversifizieren sich anschliessend zu den einzelnen Organen, bis die Gestalt der Kaulquappe erkennbar wird.

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Kaulquappe des Grasfroschs vor in der Metamorphose

Von der Kaulquappe zum Frosch

Ist die Kaulquappe geschlüpft, beginnt sie schon bald mit ihrem Raspelmund an Wasserpflanzen zu knabbern. In den nächsten Monaten wird sie stets grösser. Erst werden die Hinterbeine sichtbar, etwas später auch die Vorderbeine. Der Schwanz bildet sich zurück und die Umwandlung zum Frosch beginnt. Schliesslich steigt der Jungfrosch aus dem Wasser.

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