§ ¶Herpetokolloquium der KARCH
Am 3. Dezember 2011 findet an der Uni Fribourg das 18. Herpetokolloquium statt. Mehrere Vorträge widmen sich der Mauereidechse. Themen zu anderen Reptilien und Amphibien finden jedoch wie immer auch ihren Platz.
Das Kolloquium sei jedem Amphibien und Reptilien Interessierten wärmstens empfohlen. Jedermann ist herzlich willkommen.
Programm 18. Herpetokolloquium:
§ ¶Frösche noch Ende November aktiv
Die warme Witterung hat auch Auswirkungen auf die Amphibienwelt. Ende November können noch Wasserfrösche beim Sonnenbad beobachtet werden obwohl die Nachttemperaturen bereits unter den Gefrierpunkt sinken. Die Wasserfrösche verbringen die Nacht unter Wasser und tauchen auf, sobald die Sonne das Wasser erwärmt. amphibien halten keinen Winterschlaf sondern eine Winterruhe. Das heisst, sie werden bei warmen Witterungsphasen aktiv. So können selbst mitten im Winter einzelne Amphibien beobachtet werden, so wie letztes Jahr im Dezember und Januar.
Selbst der Ruf eines Laubfrosch konnte in Muri b. Bern um die Mittagszeit kurz vernommen werden.
§ ¶Die Amphibien erwachen
Die Frühjahrswanderung der Amphibien steht vor der Türe. Während die Tageshöchsttemperaturen mit über 10°C schon frühlingshaft mild sind, verhinderten noch die Nachtfröste und die trockene Witterung die grosse Amphibienwanderung. Mit milderen und feuchteren Nächten sollte die Wandertätigkeit jedoch zunehmen.
Es könnten aber schon jetzt Amphibien gesichtet werden. Der erste Wasserfrosch war sogar schon am 8. Januar in Muri b. Bern zu beobachten. Seither geniessen an milden und sonnigen Tagen mehrere Wasserfrösche ein Sonnenbad. Molche sind auch bereits unterwegs, allerdings noch nicht in Massen. Am 10.3.2011 konnten in Muri auch schon die ersten Erdkröten auf Wanderschaft gesichtet werden.

