von alex » Do, 08.05.2008 16:27
Im Grunde hat Beni recht, denn die Ueberlegung müsste einen anderen Startpunkt haben, dennoch würde ich eingreifen!
Grundsatz:
Molche, Libellen, und Frösche resp deren Larven leben schon eine lange Zeit in der Schweiz ohne dass die eine oder andere Gruppe ausgestorben ist.
Warum zum Henker will dann eine Koexistenz im Gartenteich einfach nicht funktionieren.
Die Antwort ist recht einfach:
Wenn in der ganzen Schweiz ausschliesslich Teiche mit dem Bauprinzip "Gartenteich" zufinden währen, dann hätte die KARCH bald weniger Arbeit, denn die lieben Fröschlein währen innert 3-10 Jahren dahin.
Fazit, eine Koexistenz kann nicht funktionieren, und da niemand ist in der Lage eine dynamische Flussaue im Garten zu simulieren, muss man im Grunde zu einem Trick greifen, damit eine grössere Artenzahl ihr auskommen im Vorgarten findet.
An dieser Stelle beginnt der Eingriff, und zwar nicht mit dem Netz sondern mit der Schaufel.
Ziel ist ein neuer nur 10-20cm tiefer Tümpel welcher so gross wie möglich sein sollte und nur mit unterschiedlichen Kiesel resp Steinen bestückt sein sollte.
Dieser Tümpel darf ruhig im Halbschatten eines Laubbaumes liegen,
der Schlüssel zur Koexistenz auf kleinem Raum ist alleinig das trockenlegen dieses Tümpels im August.
Somit währe dass Leeren der einzige aber dennoch Jährliche Eingriff der erfolgen muss.
Gruss Alex