fipslein hat geschrieben:Ich hatte schonmal ein Cameleon
fipslein hat geschrieben:& nein ich hatte kein Cameleon.
Was denn jetzt? Na ja egal, es zeigt nur wie man deinen Aussagen trauen kann.
Ich hoffe, die Kaulquappen sind wirklich in der Freiheit. Es ist auch zu hoffen, dass keine Krankheiten verschleppt wurden und auch keine Fremdart eingesetzt wurde. Sonst fangen die Probleme erst an.
Laubfrosch 2 hat geschrieben:Doch wie soll man die Tiere lieben lernen wenn man sie nicht kennt ???
Das stimmt einerseits schon. Allerdings muss man aufpassen, dass "lieben" nicht mit "besitzen" verwechselt wird. Lässt man seine Kinder alles aus der Natur entnehmen und zu Hause aufziehen entwickeln sie zwar ein Interesse für das Tier, jedoch wird es dann als Besitz angesehen. So besteht die Gefahr, dass die Kinder den Respekt vor den Tieren verlieren und sie mehr als eine Sache ansehen als ein Lebewesen. Eine Sache, derer man sich auch wieder entledigen kann, wenn man das Interesse verliert (z.B. die Haustiere, die am Strassenrand landen).
Das sieht man gut, wenn sich die Kinder gegen das Aussetzen wehren, obwohl dies das beste für die Tiere ist. Wer sein Tier liebt lässt es frei, wer es nur als seinen Besitz betrachtet, behält es.
Ich finde es viel besser, wenn die Kinder die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können. So lernen sie die Tiere und ihre Bedürfnisse besser kennen. Das bedingt natürlich auch, dass die Eltern ihren Beitrag leisten und mit dem Kind in die Natur die Tiere beobachten gehen.
Im vorliegenden Fall waren die Kaulquappen offensichtlich auch nicht auf irgend eine Art bedroht (Teich zuschütten, austrocknen etc.) so dass man sie hätte "retten" müssen und ein Auge hätte zudrücken können (bei fachgerechter Pflege natürlich).