von Froschnetz » Mi, 25.05.2005 10:17
Die Pfütze auf dem Weg bestätigt meinen Verdacht, dass es sich um Pionierarten handelt.
Wenn der Teich neu ist, sollten die Kaulquappen dort überleben können.
Ein Dorf ist nicht gerade ein idealer Ort für die Gelbbauchunke, Kreuzkröten können überleben, wenn das Dorf einen etwas unaufgeräumten Charakter hat. Wenig benutzte Kiesplätze, die teilweise am verkauten sind und noch ein bisschen Plunder rumstehen haben können beispielsweise Lebensräume sein. Der aufgeräumte Ziergarten sicher nicht. Am Rande der Stadt Bern habe ich in den Quartieren auch schon Kreuzkröten beobachtet, meist auf Baustellen.
Wenn es Kreuzkröten sind, weiss ich nicht wie viel Freude die Dorfbewohner haben werden, denn diese quaken recht laut und ziehen auch umher. Von den 20-30 Quappen werden allerdings nur ganz wenige Tiere das geschlechtsreife Alter erreichen.
Wenn du die Möglichkeit hast die Tiere aufzuziehen und dann wenn sie sich umgewandelt haben wieder an ihrem ursprünglichen Ort auszusetzen, wäre das ideal.
Zu fressen finden die Kaulquappen genügend im Teich und brauchen nicht gefüttert zu werden. Wenn sie sich umgewandelt verlassen sie diesen und das Füttern wird hinfällig.
Der Rhein ist der falsche Lebensraum, ausser er fliesst dort noch natürlich und bildet viele Kiesbänke und Tümpel am Rande. Sowas gibt's heute aber kaum noch, jedenfalls nicht am Rhein.
Jan Meyer
Froschnetz