von Henning » So, 03.06.2007 07:58
Ich hatte ja bereits in meinem Beitrag angedeutet, dass die "Fachleute" das Füttern von Fröschen verurteilen. Jetzt haben wir das Argument, die Frösche könnten in ihrer Zutraulichkeit gefährdet sein, weil sie auch die Angst vor Fressfeinden verlieren. Nicht sehr überzeugend! Ich nähere mich den Tieren weder in der Gestalt einer Ringelnatter, noch als Reiher oder Storch. Frösche sind offenbar weniger dumpf in ihrer Wahrnehmung, als man gemeinhin annimmt. Schon wenn ich außergewöhnlich gekleidet bin (Maleranzug z.B.), nehmen sie sofort Reißaus. Und meine Frau, die nie füttert, mögen sie auch überhaupt nicht. Das zu den Gefährdungen.
Ich hätte Argumente akzeptiert, dass sich die Tiere überfressen oder dass die Kost einseitig sein könnte. Oder dass die Tiere verlernen, sich selbst Fressen zu suchen (nach meinen Beobachtungen ist letzteres aber abwegig.) Gruß aus Hamburg! Henning