von Frank D. » Mo, 21.03.2011 00:58
Hallo Wachturm,
hier mal etwas zu Deinen " Ochsenfröschen "
Bedingt durch ihre schiere Größe und die Tatsache, dass Ochsenfrösche alles fressen, was sie überwältigen können, stellen sie bei künstlichen Aussetzungen eine ernste Bedrohung als Prädator und Nahrungskonkurrent für die einheimische Tierwelt dar. Das gilt insbesondere für andere Amphibienarten, die die gleichen Lebensräume mit ihnen teilen. Die Ausbreitung in Europa wird dadurch, dass über den Tierhandel manchmal gezielt Kaulquappen angeboten werden, die für Gartenteiche gedacht sind, wo sie dann als Frösche aber nicht bleiben, in unverantwortlicher Weise noch gefördert. In Deutschland haben sich besonders in den Altrheinauen der Oberrheinischen Tiefebene nennenswerte Populationen aufgebaut. Erwachsene Tiere könnten vor allem mit älteren Exemplaren des Seefrosches verwechselt werden, bei denen eine Rückenlinie fehlen kann. Eine weitere Bedrohung für einheimische Amphibienarten kann in der Einschleppung des Chytridpilzes (Batrachochytridium dendrobatidis) bestehen, der für das weltweite Amphibiensterben mitverantwortlich gemacht wird.
Bist Du jetzt immer noch von Deiner Therorie überzeugt ?
Gruss Frank