Hallo Froschfans,
vor ca. 2 Jahren haben wir auf Alex anraten einen kleinen flachen Teich neben den beiden großen gebaut.
Gleich im ersten Frühjahr, also letztes Jahr kamen dann auch zum ersten mal Grasfrösche, und haben in diesem kleinen Teich 5 Ballen hinterlassen.
Später dann brodelte es regelrecht in dem Teich vor lauter Kaulquappen. Ich habe regelmäßig Leitungswasser nachgefüllt, weil ich dachte, das sind einfach zuviele Quappen für das doch relativ wenige Wasser.
Aber jetzt, schon vor ca. einer Woche sind wieder Grasfrösche zum Laichen da. Mit Pausen, weil die Nächte einfach noch zu kalt waren.
Gestern, mal kein Nachtfrost, waren (und sind noch) mindestens 20-30 Grasfrösche hier, fast alle in dem kleinen Teich, und immer an der Stelle, wo eh schon alles voller Laich ist.
Einzelne Ballen kann man schon gar nicht mehr ausmachen, es geht alles ineinander über - ein Teppich.
Nun meine Frage: Der Teich ist doch viel zu klein für die vielen werdenden Quappen. Wie kann ich deren Überleben sichern ?
Umsiedeln in die Großen Teiche kommt nicht in Frage, weil es dort Molche und Libellenlarven gibt.
Ist das ok mit immer wieder Frischwasser nachfüllen ? und Algen sind noch keine darin, also kann ich irgendwie nachfüttern ?
Und Enten sind ein Problem. In jedem Frühjahr versuchen wilde Stockenten, sich hier niederzulassen. Eigentlich habe ich nichts gegen Enten, aber die wühlen alles zu sehr auf, und außerdem habe ich sie erwischt, wie sie sich über den Laich hermachten. Also verjage ich sie immer wieder.
Die Kröten und Wasserfrösche sind noch nicht da, hoffentlich haben viele den harten Winter überlebt. Ich freue mich jetzt schon auf die Konzerte.
Viele Grüße - Sabine

