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Diskussionsforum Froschnetz - Forum zu Frösche und Kröten

Fressen Frösche Goldfische?

Biologie, Lebensweise, Verhalten, Ansprüche...
alex
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Beitragvon alex » Mi, 15.08.2007 14:00

...das auch schon 4 große verschwanden und es auch möglich gewesen wäre das ich keinen fisch mehr dann hätte von den kleinen.


Was währe daran so schlimm?
Fische gehören natürlicher Weise nicht in kleine Stehgewässer.
Besser, im Sinne "natürlicher", sind eben Frösche welche durch einen Fischbesatz so sehr leiden können, dass die ganze Teichpopulation aussitrbt.
Wir hier sind eher für den Amphibienschutz und können nur mit Kopfschütteln Deine Wünsche quitieren.
Goldfische sind für mich wie Aquarien mit Taucher und Schatztruhe aus denen ab und an Luft auf steigt - unnatürlich und kitschig - schlicht fehl am Platz.
Dabei kommt es nicht auf einen mehr oder weniger an, ich habe schon verstanden, dass du zuvor 6 Adulte und nun noch 2 hast. Darum willst Du die restlichen 27 Junge gerne schützen.
Mein Tip:
Verfüttere die adulten 2 auch noch die Katze, dann sind die 27 Junge und die Frösche bestens geschützt.
Gruss Alex
Frostmoure
 

Beitragvon Frostmoure » Mi, 15.08.2007 16:47

Okay . aber ich habe nie Die Frösche richtig beschuldig ,ICH Fragte nur ob Sie auch Fische essen, und die Fische verschwanden mit Schuppe und Grete als die Frösche kammen ist doch der erste gedanke das es "VIELLEICHT" ein gewesen sein könnte.Habe jetzt seit Tagen kein Frosch mehr gesehen in unseren Teich und Garten.
Und zu der Sache werde die beiden Großen nicht verfüttern.

MfG Frostmoure

P.S.Ihr hattet mir sehr geholfen, und es tut mir leid das ich von eurem Thema abgebracht hab.
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Henning
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Beitragvon Henning » Mo, 20.08.2007 10:34

alex hat geschrieben:Ein 8-10 cm langer Goldfisch kann kein Seefrosch verspeisen!


Der Satz wird verständlich, wenn man an das "kein" ein en anhängt. I.ü. sollte Alex vielleicht doch mal Feldstudien unternehmen. Wer jemals Fröschen beim Fressen zugesehen hat, weiß, dass die ohne weiteres in der Lage sind, eine 8 . 10 cm lange Beute zu bewältigen. Ich habe vorgestern eine Nacktschnecke angeboten, die einer von meinen Großen wie eine Schlange vom Kopf her runtergewürgt hat. Sie ragte noch einige Zeit aus seinem Maul; aber er gab sie nicht wieder her.

Dennoch glaube (!) ich nicht, dass WFe Fische fressen. Leider höre ich in diesem Fachforum - wie so oft - nur Spekulationen darüber. Also: ich setze 100 Euro für ein Video aus, in dem zu erkennen ist, dass ein WF einen lebendigen Fisch fängt und frisst!

Gruß Henning
alex
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Beitragvon alex » Di, 21.08.2007 08:16

Eine Schnecke zappelt nicht so wie ein Fisch.
Ein Fisch schwimmt unterwasser schneller als ein Frosch.
Frösche jagen ausschlieslich vom Ufer aus.

Ich finde es bedenklich, wenn eine 10cm lange Nacktschnecke ins Maul passt, zu behaupten, dass ein Frosch auch Fische fressen kann.
Gerade Du, Henning, hast auch Goldfische und Frösche im Teich, doch die bisherigen Verlierer waren ausschliesslich die Frösche oder?
Keiner Deiner Fröscher betrachtete je ein Fisch als Futter, auch nicht Dein Gefräsigster.

Natürlich passt Nahrung bis fast zur eigenen Körpergrösse in einen Frosch, viel rumzappeln darf die Beute dann aber nicht.

Gruss Alex
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Benedikt
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Beitragvon Benedikt » Di, 21.08.2007 08:57

Jetzt geht das wieder los ... wieder steht Behauptung gegen Behauptung.

Nur soviel: Ich habe früher schon Arbeiten über Magenanalysen bei Seefröschen beschrieben. Im Magen wildlebender Seefrösche wurden Fische gefunden, allerdings stand da nichts über deren Grösse.

Gruss,
Benedikt
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Beitragvon Henning » Di, 21.08.2007 08:59

Lieber Alex, ich verstehe die Tendenz Deiner Antwort nicht. Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass ich auch nicht glaube, dass Wasserfrösche Fische fressen, auch wenn sie in der Lage wären, einen Fisch von Fingerlänge zu bewältigen. Warum machst Du dann lange Ausführungen dazu, dass es nicht möglich sei, dass Frösche Fische fressen, also wolltest Du mich vom Gegenteil abbringen? Gruß Henning
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Beitragvon Henning » Di, 21.08.2007 09:06

Hallo Benedikt, Du bist doch offensichtlich an irgendeiner Uni, wie Du in jedem Deiner Beiträge unterschwellig andeutest. Dann müsste doch für Dich selbstverständlich sein, dass Wissenschaft davon lebt, dass Hypothesen aufgestellt, bestritten und verworfen oder bestätigt werden. Dass hier im Forum leider statt mit Hypothesen mehrl mit Spekulationen gearbeitet wird, ist bedauerlich, hat aber verständliche Gründe.

Mich interessiert an Deinem Beitrag, dass Du offensichtlich über Forschungen orientiert bist, was eigentlich mit einem Beutetier passiert, wenn der Frosch es verschlungen hat. Es ist ja darauf hingewiesen worden, dass ein Beutetier nicht zu sehr zappeln dürfe. Ich habe demgegenüber beobachtet, dass Frösche Wespen oder Bienen bzw. Hummeln ungerührt runterschlucken und nicht wieder hergeben. Sind die Beutetiere denn sofort tot oder haben sie noch Gelegenheit, den Frosch zu stechen?

Gruß Henning
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Beitragvon Benedikt » Di, 21.08.2007 09:25

Es ist schon so, dass in den Naturwissenschaften Hypothesen aufgestellt und diskutiert werden. Der wesentliche Unterschied ist aber, dass in den Naturwissenschaften dann DATEN gesammelt werden, um Hypothesen zu unterstützen oder zu verwerfen. Deshalb mein Hinweis auf das Buch von Günther, wo Magenanalysen beschrieben werden.

Ich kann dir leider nicht sagen, wann ein Beutetier stirbt, welches von einem Frosch gefressen wird. In der Regel leben die aber noch, wenn sie geschluckt werden.

Gruss,
Benedikt
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Beitragvon Henning » Di, 21.08.2007 10:55

Hallo Benedikt, Dein Hinweis darauf, dass Wissenschaftler Daten sammeln, also u.a. Beobachtungen anstellen, trifft den Nagel auf den Kopf. Das vermisse ich an den Diskussionen hier im Forum. Wenn man hier eine Frage stellt, die über das "Was ist das für ein Frosch?" oder elementarste Verhaltensweisen hinausgeht, so dass das angelesene Wissen nicht mehr ausreicht, kommen diese manchmal mehr als gewagten Spekulationen, die dem Fragesteller in keinster Weise helfen, weil er sie selbst anstelllen kann. Wohlverstanden: ich will niemanden abqualifizieren! Offenbar gibt es über Amphibien nicht mehr Wissen. Und das ist ein absolutes Faszinosum für mich. Gruß Henning
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Beitragvon Benedikt » Di, 21.08.2007 13:23

Henning hat geschrieben:Offenbar gibt es über Amphibien nicht mehr Wissen. Und das ist ein absolutes Faszinosum für mich. Gruß Henning


Na ich würde nicht unbedingt von den Beiträgen in einem Forum auf das Wissen über Amphibien schliessen. Wenn du z.B. hier suchst
http://www.amphibienschutz.de/literatur/index.html
so findest du jede Menge über einheimische Amphibien.

Gruss,
Benedikt
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Beitragvon Henning » Di, 21.08.2007 14:03

Doch, das kann man im Vertrauen darauf, dass die Cracks (Fachleute) im Forum die vorhandene Literatur weitgehend kennen. Wenn sie dann trotzdem auf eingehendere Fragen zum Verhalten von Amphibien keine definitiven Antworten wissen, darf man - mit aller Vorsicht - annehmen, dass es auch in der Fachliteratur dazu nichts gibt.

Ich bin - wie gesagt - etwas ratlos. Ich beobachte meine Frösche seit Jahren und habe zu deren Verhalten viele Fragen, kriege aber nichts als Vermutungen als Antworten.

Für Deinen Hinweis auf die Website gerade vor diesem Hintergund herzlichen Dank.

Gruß Henning
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Beitragvon Lennart » Di, 21.08.2007 14:32

Hallo Henning,

ich höre mich selber auch viel um,beobachte,lese viel,frage nach und ich versuche den Leuten die hier Fragen haben immer nach meinem Wissen zu helfen und ihre Fragen zu beanworten.
Es wär natürlich zu einfach das Verhalten deiner Frösche darauf zu schieben,das du sie dort ausgesetzt hast und sie immer fütterst,ich glaube aber trotzdem das dies ein sehr entscheidener Faktor ist,warum die Tiere manchmal ein "komisches" Verhalten an den Tag legen.
Keiner meiner Frösche würde nämlich freiwillig auf meiner Hand sitzen bleiben,sie flüchten schon bei dem geringsten Anzeichen von Gefahr.
Ich will deswegen jetzt wieder keine riesen Diskusion anzetteln,aber ich glaube einfach das ein Großteil des merkwürdigen Verhaltens darauf zurückzuführen ist.

Lg Lennart
Mfg

Lennart
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Beitragvon Benedikt » Di, 21.08.2007 15:03

Henning hat geschrieben:Doch, das kann man im Vertrauen darauf, dass die Cracks (Fachleute) im Forum die vorhandene Literatur weitgehend kennen.


Ich glaube, da überschätzt du die "Fachleute". In einem Forum kann doch jeder schreiben, was er will.

Nur schon die Literaturliste auf www.amphibienschutz.de umfasst mehr als 4000 Literaturstellen. Das hat keiner alles gelesen. Das Problem ist eher, dass es zuviel Information gibt und dass es eben nicht mehr möglich ist, alle Information/Literatur zu lesen.

Gruss
Benedikt
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Beitragvon Michael » Sa, 22.08.2009 11:15

Eher nicht das sind die eltern
ber komischer weiße kommen die da gar nicht hin bei 0,5cm
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