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Froschnetz - Frösche, Kröten, Molche

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Bestimmung von Laich, Kaulquappe und Frosch bzw. Kröte ist mit dem Amphibien Bestimmungsschlüssel im Artenkatalog möglich.
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Kommentare

Schneider (Die Geburtshelfer…): Jupee wir haben eine unserem kleinen Garten. Sie ha…
nikita burri (Die Amphibien sin…): seit wir in der schule das Thema Amphibien durchgen…
sophia (Die Amphibien sin…): ich liebe frösche
Jule Eder (Die Amphibien sin…): Ich mag frösche sehr gerne ,ich habe selber Kaulqua…

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§ Die Apmibien sind unterwegs

Erste Wasserfrösche 2014

Der sehr milde Winter hat schon früh einzelne Amphibien aus ihren Winterverstecken hervorgelockt. So konnten in der ersten Januarhälfte regelmässig Wasserfrösche beim Sonnenbaden beobachtet werden, welche sonst am Teichboden überwintern.

Nachdem die Temperaturen nun weiter gestiegen sind, gepaart mit strahlendem Sonnenschein und grösserer Tageslänge, wurden vermehrt Frösche aktiv. So konnten in Muri b. Bern in einem Teich 6 Wasserfrösche gefunden werden. Von der Karch wurden ebenfalls erste wandernde Amphibien gemeldet. Froschzäune sollte jetzt kontrolliert und wenn nötig erstellt werden. Regen in einer milden Nacht kann Grasfrösche und Molche aus ihren Winterverstecken hervorlocken. Die Erdkröten sind eher etwas später unterwegs.

§ Gelbbauchunke, Lurch des Jahres 2014

Gelbbauchunke

Die Gelbbauchunke (bombina variegata) gehört zu den stark gefährdeten Arten der Schweiz so wie in weiten Teilen Europas. Um die Öffentlichkeit auf den starken Rückgang dieser Amphibienart aufmerksam zu machen hat die Deutsche Gesellschaft für Hertpetologie und Terrarienkunde (DGHT) die Gelbbauchunke zum Lurch des Jahres 2014 gewählt.

Die Gelbbauchunke leidet vor allem durch den Verlust an für sie geeigneten Gewässern. In den letzten Jahren sind über 50% der bekannten Vorkommen erloschen. Die Gelbbauchunke ist auf kleine, flache und sehr sonnige Tümpel angewiesen, die regelmässig austrocknen. Nur in diesen nahezu feindfreien Tümpeln können die Larven überleben. Da solch kleinen Tümpel wenig Beachtung geschenkt wird, fallen sie oft "Verschönerungsmassnahmen" zum Opfer und werden aufgefüllt. Ursprünglich lebten die Gelbbauchunken in dynamischen Landschaften wie Flussauen und nassen Rutschhängen. Da diese Landschaften nur noch selten anzutreffen sind, haben sie sich die Unken teilweise auch die Zivilisation zu Nuten gemacht und leben in Landschaften, in denen der Mensch für Dynamik sorgt, wie Abbaugebieten, unbefestigten Wegen mit tiefen Wagenspuren oder auch Waffenplätzen. Durch die Neugestaltung von geeigneten Gewässern konnten der Gelbauchunke neue Lebensräume geschaffen oder bestehende erhalten werden. Trotzdem liegen die Bestände immer noch weit unter den ursprünglichen Vorkommen.

Mehr von der Gelbbauchunke findet sich auf  dieser Seite.

§ Die Amphibiensaison hat begonnen

Anfang März haben sich die ersten Amphibien auf Wanderschaft begeben. Der Grasfrosch gehört dabei meist zu den ersten Amphibien die sich zu der gefährlichen Wanderung von den Winterquartieren zu den Laichgewässern aufmachen. Nicht selten queren die Wanderrouten befahrene Strassen und die Tiere finden massenweise den Verkehrstod, wenn nicht Massnahmen ergriffen werden. Froschzäune, Amphibientunnel oder gar die temporäre Sperrung der Strassen zur Wandersaioson können die Tiere retten. Der verantwortungsvolle Autofahrer nimmt Rücksicht auf die Amphibien und passt seine Fahrweise an. Zu beachten ist herbei, dass auch Amphibien sterben können wenn man sie zwischen die Räder nimmt. Ab einer Geschwindigkeit von 30 km können die empfindlichen Innereien von Fröschen und Kröten ab der Druckwelle platzen und die Tiere sterben einen qualvollen Tod. 

Die ersten Milden Tage im März haben auch andere Amphibien aus ihren Winterverstecken hervorgelockt. Bereits am 3. März konnten die ersten Wasserfrösche und ein Bergmolch in Muri BE beobachtet werden.

§ Die Geburtshelferkröte - Tier des Jahres 2013

Der Glöggliofrosch, wie die Geburtshelferkröte im Volksmund auch genannt wird, ist in der Schweiz stark in Bedrängnis. In den vergangenen 25 Jahren ist beinahe die Hälfte der Vorkommen verschwunden. In unserer trocken gelegten und aufgeräumten Landschaft fehlt es ihr an Lebensraum. Mit der Wahl der Geburtshelferkröte zum Tier des Jahres 2013 richtet Pro Natura das Scheinwerferlicht auch auf die Not aller Amphibien. Denn 14 der 20 Amphibienarten in der Schweiz sind gefährdet.

Die Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans) lebt in der Schweiz im hügeligen Mittelland, im Jura und in den Voralpen. Südlich der Alpen fehlt sie. Die Bestände haben in den letzten 25 Jahren dramatisch abgenommen: Fast die Hälfte der bekannten Vorkommen ist erloschen. Hauptgrund ist der Verlust und die Veränderung von Lebensräumen. Fliessgewässer wurden begradigt, Feuchtgebiete trockengelegt, Wiesen drainiert, Oberflächen versiegelt, Steinhaufen weggeräumt. Dies bringt auch andere Amphibienarten der Schweiz in Bedrängnis. Mit der Wahl der Geburtshelferkröte zum Tier des Jahres 2013 macht Pro Natura auf die Not der heimischen Amphibien aufmerksam und ruft dazu auf, bestehende Amphibiengewässer und Landlebensräume zu erhalten und neue zu schaffen.

Mehr zum Thema:

Die Geburtshelferkröte

Medienmitteilung Pro Natura.

§ Herpetokolloquium der KARCH

Am 1. Dezember 2012 findet am Naturhistorischen Museum in Bern das 19. Herpetokolloquium statt. Es erwarten Sie wieder zahlreiche spannende Vorträge zu Amphibien und Reptilien der Schweiz.

Das Kolloquium sei jedem Amphibien und Reptilien Interessierten wärmstens empfohlen. Jedermann ist herzlich willkommen.

Programm 19. Herpetokolloquium: PDF

§ Massaker auf der Wiese

Verletzter GrasfroschDie Mahd ist momentan in vollem Gange. Jedes Jahr werden etliche Amphibien und andere Kleinlebewesen dabei verletzt oder getötet. Natürlich kann nicht auf die Mahd verzichtet werden. Eine Wiese bleibt nur durch regelmässiges Mähen erhalten. Mit der richtigen Mähtechnik kann jedoch der Schaden minimiert werden:

  • Unübersichtliche Stellen vorher absuchen
  • Abschnittsweise mähen, von der Mitte nach aussen oder von einer Seite zur anderen statt von aussen ins Zentrum damit die Tiere in die richtige Richtung fliehen können und nicht in der Mitte eingekesselt werden.
  • Messerbalkenmäher oder Sense benützen und keine Kreiselmäher, Fadenmäher oder Motorsense. Bei Rotationsmähwerken werden bis zu doppelt so viele Tiere verletzt.
  • Schnitthöhe mindestens 10 cm
Bester Zeitpunkt bei Trockenheit im Herbst oder Anfang Mai vor dem Landgang der metamorphisierten Amphibien.

Quellen: Karch.ch; Naturtipps: http://www.naturtipps.com/mahd.html